31.01.2008
 |
Reisesicherheit: Thailand Sicherheit |
Dieses ferne exotische Land zieht unzählige Besucher in seinen Bann, was sowohl an den palmenbesetzten Stränden als auch an der prachtvollen kulturellen Vielfalt liegen mag. Nichtsdestotrotz sollte sich jeder Thailand-Reisende vor den Augen halten, dass die aktuelle Sicherheitslage recht angespannt ist, denn die Gefahr terroristischer Attentate lässt sich durchaus nicht verleugnen.
Zu den am meisten gefährdeten Stätten zählen unter anderem staatliche Einrichtungen, große Einkaufszentren, beliebte Touristenziele oder einfach all jene Orte, die von großen Menschenmassen aufgesucht werden.
Nicht gerade vereinfacht wird die Situation dadurch, dass die im Dezember 2007 stattgefundenen Parlamentswahlen noch zu keiner Regierungsbildung geführt haben, wodurch die Gefahr politischer Unruhen latent vorhanden ist.
Welche Provinzen sind gefährlich?
Zu den geografischen Regionen, die einen erhöhten Sicherheitsfaktor für ausländische Besucher darstellen gehören die drei Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani im Süden des Landes. Für diese wurde sogar nach den Anschlägen in 2005 durch die thailändische Regierung der besondere Notstand ausgerufen. Ferner stellt auch die an der Grenze zu Malaysia gelegene Provinz Songhkla eine recht hohe Gefährdung für die Sicherheit dar. Gefahrenquellen für Touristen stammen aber nicht nur von politisch motivierten Ausschreitungen oder Anschlägen.
So ist zum Beispiel auch Vorsicht geboten bei Ausflügen zur See, da es den Booten häufig an den entsprechenden Sicherheits- oder Rettungseinrichtungen mangelt.
Ferner sollte auch in Thailand die Kriminalität nicht als Bedrohung der persönlichen Sicherheit von Touristen unterschätzt werden. Der Transport von Gepäckstücken anderer Personen etwa, in denen Rauschgift versteckt ist, kann für den ahnungslosen ausländischen Besucher ernsthafte strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.
Thailands Urwaldgebiete sind bei Touristen heiß begehrt. Die Freude an der unberührten Natur wird zum Teil durch die Sicherheitslage in Thailand getrübt.
Nicht weniger riskant ist auch die Inanspruchnahme nicht versicherter Auto- oder Jet-Ski-Vvrleiher, weil damit zu rechnen ist, dass diese anschließend völlig überhöhte Schadensersatzansprüche für angebliche Schäden stellen und bei deren Nichtbezahlung durch Einschalten der Polizei mit einer Ausreisesperre gedroht wird.
zurück zur Artikel-Übersicht