06.04.2008
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Aeroflot: Russland gegen westliche Flugzeuge |
Aeroflot Cargo, die Frachtgesellschaft der russischen Aeroflot, erhielt einen Rückschlag in ihrer Flottenplanung: die russische Regierung will gebraucht gekaufte, westliche Flugzeuge nicht akzeptieren, da sie für westliches Material bestehende Altersgrenzen überschritten haben.
Rückschlag für Aeroflot Cargo
Derzeit kauft man weltweit
McDonnell Douglas MD-11-Frachter auf, um die veraltete
DC-10-30F zu ersetzen. Nun ging die Regierung dazwischen, da die anvisierten Frachter älter als 15 Jahre sind und demnach die Altersgrenze für westliches Equipment überschritten haben. Aeroflot Cargo will dagegen klagen. Derzeit sind zwei MD-11F bereits gekauft und warten im vollen Aeroflot-Anstrich auf ihren Einsatz. In der Zwischenzeit laufen die hohen Betriebskosten der DC-10 weiter. Letztes Jahr sollen dadurch Verluste in Höhe von 30-40 Mio. Dollar aufgelaufen sein. Aeroflto will nun die Nutzung der DC-10 herunterschrauben. Ende 2008 treffen auch sechs neue
Ilyushin Il-96-400-Frachter ein.
Airbus A319 der Aeroflot, copyright Rolf Höngesberg
Weitere Flottenveränderungen bei Aeroflot
Aeroflot will fünf abgestellte
Tupolew Tu-134 im Rahmen einer Auktion verkaufen. Die Jets ruhen seit Dezember 2007. Zuvor kauften bereits die Töchter Aeroflot-Don, Aeroflot-Nord und Aeroflot Plus zusammen neun Maschinen des Mutterkonzerns auf.
Aeroflot wird von AerCap zehn neue
Airbus A330-200 anmieten. Die Zweistrahler sollen zwischen November 2008 und April 2010 übergeben werden. Ferner wurde ein neuer
A320-200 geordert, der von BOC Aviation geleast wird.
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