17.04.2008
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Skybus: Weitere US-Airline am Boden |
Steigende Kerosinpreise und die stagnierende US-Wirtschaft forderten Anfang April nach Aloha Airlines und ATA mit Skybus ein weiteres Airline-Opfer.
Aus für Skybus
Die erst vor einem Jahr als Ultra-Lowcost-Airline angetretene Fluggesellschaft verkündete das Aus zum 5. April. Alle 12
Airbus A319-100 wurden inzwischen an die Leasinggesellschaften zurückgegeben.
Airbus A319-100 bei Abnahmetest in Hamburg-Finkenwerder, Februar 2008 - S.Koschlig/Berlinspotter.de
Geschichte der Skybus Airlines
Die Wurzeln der jungen Skybus lassen sich auf die 1998 in Dayton/ Ohio gegründete Heartland Airlines zurückverfolgen. Diese hob jedoch nie ab, da das notwendige Startkapital nicht aufgetrieben werden konnte. Nach drei Jahren verschwand das Konzept in der Schublade und wurde erst wieder 2005, diesmal unter dem Namen Skybus Airlines, wiederbelebt. Der Zulassungsprozess zog sich über zwei Jahre hin, so dass der Erstflug im April 2007 stattfand.
Ultra-Lowcost Konzept
Ziel der Skybus war, die preiswerteste Airline innerhalb der USA zu werden. Die Ticketpreise auf den zunächst acht Routen ab Columbus/ Ohio begannen bei 10 US-Dollar. Der Fluggast musste aber dafür auf jeglichen Komfort verzichten. Essen, Trinken, Kissen oder Decken mussten an Bord der engbestuhlten A319 extra erworben und durften auch nicht mitgebracht werden. Nummerierte Sitzplätze gab es ebenfalls nicht, doch für 10 Dollar konnte man früher an Bord gelangen als die restlichen Passagiere. Auch für aufgegebene Gepäckstücke waren Extra-Gebühren fällig. Als weitere Einnahmequelle hatte man die Flugzeugrümpfe entdeckt, die als Werbeflächen - sowohl innen als auch außen - zur Verfügung gestellt wurden.
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