22.04.2008
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Brussels Airlines: Arbeit mit Unfallairline? |
Die belgische Brussels Airlines plante ursprünglich eine Zusammenarbeit mit der kongolesischen Hewa Bora Airways. Doch nach dem tödlichen Unfall der afrikanischen Fluggesellschaft liegen die Pläne erstmal auf Eis.
Zusammenarbeit als airDC geplant
Brussels Airlines prüft nach dem Absturz einer Maschine der Hewa Bora Airways die Zusammenarbeit. Gemeinsam wollte man ab Sommer unter dem Namen airDC ein Regionalnetz mit zwei British Aerospace BAe 146 aufziehen. Brussels Airlines wollte für Technik und Bodenabfertigung verantwortlich sein, während Hewa Bora Administration und Organisation übernommen hätte. Ferner sollte airDC nach dem europäischen Standard JAR-145 zertifiziert werden und später auch eine
Boeing 737 erhalten.
BAe 146 der Brussels Airlines, copyright Rolf Höngesberg
Letzte Vorfälle
Hewa Bora Airways wurde am 11. April auf die Schwarze Liste der EU gesetzt, da man es versäumt hatte, gerügte Mängel zu beheben. Die Airline darf nicht mehr in den EU-Luftraum einfliegen. Dies tat HBA zwar davor auch nicht, doch auch Diplomaten und Geschäftsleute aus der EU sind nun angehalten, HBA zu meiden, wenn sie in Afrika unterwegs sind.
Nur vier Tage später, am 15. April, fing eine
McDonnell Douglas DC-9 der HBA noch auf der Startbahn in Goma Feuer und stürzte kurz darauf in ein dicht besiedeltes Viertel. Zahlreiche Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.
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