Gestiegener Umsatz
Laut CEO Samer Majali betrug der Gewinn aus dem operativen Geschäft 140 Mio. Jordanische Dinar (197,4 Mio. Dollar) – im Vorjahr waren es 107 Mio. Dinar. Der Netto-Verlust konnte im Vergleich zum Vorjahr um 22 % auf 2,97 Mio. Dinar gesenkt werden.
Im Gesamtjahr 2007 hatte man einen Netto-Gewinn von 20,4 Mio. Dinar (28,7 Mio. Dollar) erwirtschaftet und damit 22 % mehr, als in 2006. Größte Herausforderung für das laufende Jahr ist der hohe Kerosinpreis, der mittlerweile 40 % aller Ausgaben ausmacht.
Börsengang 2007
Der jordanische Staat brachte im Dezember 2007 seinen Flagcarrier an die Börse und verkaufte ihn so zu 71 % an internationale und lokale Investoren. So sicherte sich eine Beiruter Investmentfirma der Mikati-Familie damals 19 %, baute diesen Anteil aber auf inzwischen 40 % aus. Jordaniens Regierung hält 29 %. Zusammen mit einheimischen Investoren kommt man auf eine 51-prozentige Mehrheit, damit bilaterale Luftverkehrsabkommen genutzt werden können, denn so ist man weiterhin ein jordanisches Unternehmen.
Airbus A310 der Royal Jordanian, copyright Rolf Höngesberg
Über Royal Jordanian
Royal Jordanian ist die einzige arabische Airline, die einem globalen Bündnis angehört. Durch die Mitgliedschaft in der Oneworld-Allianz, die sich um
British Airways,
American Airlines und
Qantas gruppiert, kann man den Kunden neben 55 eigenen auch 700 weitere Ziele der Partner anbieten. Strategisches Ziel der Royal Jordanian ist Amman als Regional-Hub für die Levante-Region auszubauen und am Luftverkehrsboom der Golfregion zu partizipieren.
zurück zur Artikel-Übersicht