11.05.2008
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Juneyao Air: Börsengang geplant |
Die chinesische Juneyao Group, Muttergesellschaft der Juneyao Air, will ihren Luftfahrtableger mit Hilfe der Citigroup 2010 an die Börse bringen und sich bei weiteren Airlines einkaufen.
Börsengang 2010 möglich
Vize-Vorstand Wang Junhao berichtete ferner vom Verkauf von 25 % der Juneyao Air an einen ausländischen Investor, der dafür 100 Mio. Dollar bezahlt habe. Die seit September 2006 fliegende, private Airline sollte eigentlich schon 2008 an die Börse gehen. Wang hatte im Juli 2007 bereits über diese Pläne berichtet und auch über Verkaufsverhandlungen in der Größenordnung von 30 % gesprochen.
Geschäftszahlen
2007 flog Juneyao Air einen Gewinn von 18 Mio. Yuan nach Hause. Die Gruppe hat seit 2006 auch die Kontrollmehrheit über Okay Airways und besitzt mehr als 30 % an United Eagle Airlines. Eventuell werden diese Airlines noch vor dem Börsengang in Juneyao Air aufgehen.
Maschine der Juneyao Air; Foto: juneyaoairlines.com
Flottenpläne
Bis 2010 soll die Flotte auf 40 Einheiten anwachsen. Geordert sind sechs
A320 zur Ablieferung in 2009. Bislang verzeichnen die Flugzeuge der Juneyao Air eine Auslastung von 80 %. Man nimmt zwar die gleichen Tarife wie auch die großen staatlichen Airlines, doch die Passagiere genießen bei Juneyao Air mehr Beinfreiheit.
Größte Herausforderung ist aber der Pilotenmangel. So plant Juneyao, noch in diesem Jahr 20 ausländische Piloten einzustellen.
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