11.07.2008
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USA und Kenia: Open-Sky-Abkommen |
Kenia und die USA unterzeichneten ein Open-Sky-Abkommen zwischen beiden Ländern. Dieses soll die Reise und den Handel zwischen den Ländern erleichtern, ist aber an kritische Sicherheits-Checks gebunden.
Open-Sky Abkommen
Anfang dieses Jahres wurden die ersten Open-Sky Routen zwischen Europa und den USA aufgenommen. Dieses Abkommen erleichtert die Einflugbestimmungen zwischen den Ländern und scheint nun für ein Abkommen zwischen den USA und Kenia Modell gestanden zu haben. Auch hier wird ein Open-Sky-Programm geplant.
Könnte bald nach Nairobi fliegen: die amerikanische Delta Air Lines
Tourismus und Blumenexport
Vor allem der Tourismus und der Blumenexport sollen hiervon profitieren. Allein im letzten Jahr trugen Schnittblumen in Richtung Europa mit 70,3 Mrd. Keny Shillings (1,09 Mrd US-Dollar) zum kenianischen Haushalt bei. Nun soll auch der US-Markt erschlossen werden. Laut Tourismusamt kamen 2007 etwa 102.000 US-Amerikaner nach Kenia. 2006 waren es noch 86.500. Durch die Ausschreitungen nach der Präsidentenwahl im Dezember 2007 erlitt der Tourismus zwar schwere Rückschläge, scheint sich aber schnell wieder zu erholen.
Sicherheits-Check
Die Flüge können nach einer Sicherheitsüberprüfung, die in einem Safe-Skies-Abkommen mündet, im nächsten Sommer anlaufen. Hier werden sowohl Airlines, die in die USA fliegen als auch die kenianischen Flughäfen, auf denen US-Airlines landen genau unter die Lupe genommen. Man geht davon aus, dass Delta Air Lines via Westafrika ab Sommer 2009 nach Nairobi fliegt.
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