28.04.2009
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Tipp: Keine Bombendrohungen auf Flügen |
Es gibt Scherze, die können ins Auge gehen. Das musste auch Mark Randall Rayborn am eigenen Leibe erfahren. Der 56-Jährige aus Lafayette hatte auf dem Flug 552 der Northwest Airline von Denver/Colorado einem neben ihm sitzenden Mann erzählt, er habe in seinem Handgepäck fünf Pfund hochexplosiven C 4 Sprengstoff und er sei damit auch noch unbehelligt durch alle Sicherheitskontrollen gekommen. Dumm war nur, dass es sich bei seinem Sitznachbarn um einen dienstfreien Piloten der Northwest Airline handelte, der als normaler Passagier mitflog. Der Pilot regierte sofort und schlug Alarm.
Große Suchaktion
Der Flug verzögerte sich, sehr zum Ärger der Passagiere, um ganze vier Stunden. So lange dauerte es, bis alle 140 Fluggäste noch einmal gescannt und durchsucht worden waren und Hunde das Flugzeug nach Sprengstoff durchschnüffelt hatten. Dass es sich dabei um einen sehr dummen Scherz handeln musste, wurde klar, als kein Sprengstoff bei den Passagieren oder an Bord gefunden wurde. Mark Randall Rayborn wurde festgenommen.
Verurteilung zu einer Haftstrafe
Er sei betrunken gewesen, sagte der reumütige Mark Randall Rayborn, jedoch nutzte ihm dies wenig. Das Gericht ließ seine Ausrede nicht gelten und verurteilte den Scherzbold jetzt wegen Drohungen zu einer Haftstrafe von vier Jahren. Die relativ harte Strafe, so das Gericht, wurde verhängt, um andere Menschen davon abzuhalten, ähnliche Späße auf Kosten der Allgemeinheit und der Airlines zu machen.
Ähnlich ging es auch einer Frau aus Philadelphia. Sie überredete 2005 einen Freund, am Flughafen einen Alarm auszulösen, damit sie ihren Flug nach London noch erreichen konnte. Sie wurde zu einem Jahr Haft und ihr Freund zu 18 Monaten verurteilt.
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