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12.08.2007
Autor sw

Handy-Strahlung im Flugzeug besonders gefährlich

Jedes handelsübliche Business Handy, PDA oder Blackberry verfügt heutzutage über Quellen elektromagnetischer Strahlung unterschiedlicher Intensität und Frequenz. In Flugzeugen aus Metall entstehen durch Reflexion und Überlagerung Stellen erhöhter Strahlungsbelastung, sogenannte Hot Spots. Wie ist das Risiko für Gesundheit und die Flugsicherheit einzuschätzden, die von diesen Hot-Spots ausgeht?

Die Entstehung von Hot Spots

Im März 2007 wurde eine Studie des Physik Departments der Tohoku Universität unter Leitung von Tsuyoshi Hondou veröffentlicht. Die japanischen Forscher haben durch Experimente und Computer-Simulationen nachgewiesen, dass durch Reflexionen und elektromagnetische Interferenzen (EMI), sogenannte Hot-Spots entstehen können. Vor allem in Räumen mit metallischen Wänden (z.B. Bus, Bahn, Aufzug und Flugzeug) sind von diesem Phänomen betroffen. Hot-Spots sind Orte intensivierter Leistungsdichte und können sich unter Umständen Meter von der verursachenden Strahlenquelle entfernt ausbilden. Sie verfügen ungefähr über eine 2000 mal höhere Strahlungsintensität!

Die Auswirkungen des Betriebs mobiler Kommunikationsgeräte unterscheidet sich folglich in Räumen mit metallischen Außenwänden. Bereits sieben parallel betriebene Handys würden theoretisch ausreichen, um den für Sendeanlagen vorgeschriebenen Wert von 10 Watt EIRP zu übersteigen. Besonders im Flugzeug, wo die Funktion der Kommunikations- und Navigationssysteme und anderer Elektronik über die Frage von Leben und Tod entscheidet, ist es also besonders heikel, Handys und Laptops mit Wireless LAN zu betreiben. Ungeachtet dieser Erkenntnisse, wollen einige Airlines nun das Telefonieren mit Handy, sowie mobiles Internet über Wireless LAN während des Fluges erlauben.

Unkalkulierbares Risiko für Piloten

Vor allem auf Langstreckenflügen sind Flugzeuginsassen einem hohen Maß kosmischer Strahlung ausgesetzt. Die Berechnung der Strahlungsbelastung von Berufspiloten ist daher schon seit Jahrzehnten gängige Praxis. Bis jetzt ist nicht bekannt, welche gesundheitlichen Auswirkungen eine Doppelbelastung durch hochfrquente elektromagnetische und kosmische Strahlung haben kann.

Elektro-Smog ist ein immer häufiger diskutiertes Risiko unserer Zeit. Auch wenn bisher kein eindeutiger wissenschaftlicher Beweis für die Schädlichkeit der "Handy-Strahlung" vorliegt, so ist eines unbestritten: Gesund ist Strahlung nicht.

Passend dazu empfahl die Bundesregierung im August 2007, die persönliche Strahlungsbelastung möglichst gering zu halten. Aus der Perspektive der Flugsicherheit ist von dem Einsatz mobiler Kommunikationsgeräte während des Fluges in jedem Fall abzusehen.

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