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17.08.2007
Autor ae

China verbietet Airline Neugründungen

Die Zustimmung zur Gründung neuer Fluglinien in China wurde bis 2010 aufgeschoben, da sich die Industrie nach Aussagen der Behörden zu schnell entwickele und der Luftraum Chinas bereits heute stark ausgelastet sei. Vor allem wegen den olympischen Spielen in Peking 2008 wird versucht, durch eine langsamere Entwicklung der Luftfahrtbranche mehr Sicherheit garantieren zu können.

Neugründungen gestoppt

Die chinesische Luftfahrtbehörde CAAC (Civil Aviation Administration of China) gab am Mittwoch bekannt, dass vor dem Jahr 2010 keine Neugründungen von Airlines mehr genehmigt werden würden. Danach soll es strenge Bedingungen und Verfahren geben, die den neuen Fluggesellschaften auferlegt werden, damit das rasante Wachstum der zivilen Luftfahrt in China etwas gebremst werden kann. Bereits heute gibt es in China über 30 aktive Fluggesellschaften.
Zusätzlich zur Aufschiebung der neuen Lizenzerteilungen zielt die CAAC darauf ab, die Situation durch Beschränkung der Flugkapazitäten zu entschärfen, indem Regionalflüge in den Spitzenstunden gestrichen werden und somit der Luftraum entlastet wird.

Grund für diese Maßnahmen scheinen die olympischen Sommerspiele 2008 in Peking und die möglichen Sicherheitseinbußen aufgrund von übersättigten Lufträumen zu sein.

Entwicklung in China

In den letzten Jahren erreichte Chinas Luftfahrtindustrie ein jährliches Wachstum von 16%. Das Passagieraufkommen stieg in der ersten Hälfte des Jahres 2006 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,5% auf 74 Mio. Passagiere, der Frachtverkehr legte um 11,5% auf 1,6 Mio. Tonnen zu.
Dieses Jahr wurde in China ein rapider Anstieg an neuen Airlines verzeichnet. Die HNA Gruppe und ihre Tochter Hainan Airlines starteten im April die Regionallinie Grand Xinhua Express. Shenzhen Airlines und die Mesa Air Gruppe werden mit Kunpeng Airlines an den Start gehen und ein von AVIC I geplanter Regionalflieger wird noch dieses Jahr den Flugbetrieb aufnehmen.

Problembekämpfung

Experten betonen immer wieder, dass die Industrie in China bereits heute unter einer Knappheit an professionellen Technikern und Piloten leidet. Ebenso fehlen Spezialisten für Flughäfen.

Die zuständigen Behörden wollen jedoch eine „unterstützende“ Politik vertreten. So soll es Ausnahmen für Airlines geben, die ausländische Piloten einstellen, in der Nacht fliegen oder in China produzierte Flugzeuge verwenden. Ebenso sollen Fluggesellschaften bevorzugt werden, die im westlichen bzw. nordöstlichen Teil des Landes operieren, da diese Gebiete weit nicht so nahe an der Kapazitätsgrenze liegen, wie der Osten Chinas.

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