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10.10.2007
Autor ae

Video: knapper Start der Chaos-737

Eine Boeing 737-800 der China Airlines fuhr beim Start fast über das Ende der Rollbahn hinaus. Erst am allerletzten Stück der Startbahn hob das Flugzeug ab – und zwar so knapp, dass das Heckfahrwerk eine der acht Landesignal-Lampen streifte und diese zerstörte.

Das selbe Flugzeug!

Der Zwischenfall passierte gegen 14:00 Uhr des 5. Oktober am japanischen Saga Flughafen. Das betroffene Flugzeug war seit 20. September am Saga Airport geparkt und hatte keine Flüge mehr durchgeführt, da es repariert werden musste. Es handelt sich nämlich um genau die Boeing 737, an der ein über 70cm langer Haarriss am Heck entdeckt wurde (lesen Sie hier den Artikel zu diesem Vorfall). Beängstigend ist auch die Häufung der Vorkommnisse bei China Airlines. Erst im August war ein Flugzeug der selben Baureihe in Okinawa komplett ausgebrannt.

Im folgenden Video können Sie den Start selbst mitverfolgen. Achten Sie auf die Staubwolke am hinteren Fahrwerk im Moment des Abhebens – hier wird die Signallampe getroffen!




Ursache für das Manöver

Die Frage, warum das erst sechs Jahre alte Flugzeug so wirkte, als würde es gemütlich die Startbahn hinunter schlendern und warum es erst ganz am Ende sehr knapp abhob, beantwortete ein Sprecher der Fluggesellschaft in Taipeh: Es habe Probleme mit den Geschwindigkeitsanzeigen gegeben. Er fügte hinzu, dass es einen beträchtlichen Unterschied zwischen den angezeigten Werten des Piloten und denen des Co-Piloten gegeben habe.

Nach dem Start kehrte die Maschine gleich wieder um und landete wieder in Saga, da der Pilot besorgt über die Fehlfunktion des Tachos war. Außerdem herrschten im ursprünglichen Zielgebiet sehr schlechte Wetterbedingungen.

Auswirkungen

Das Flugzeug, das bis 2003 für Mandarin Airlines flog, wurde bei diesem Startmanöver nicht beschädigt. Es befanden sich außer den Piloten keine Passagiere an Bord, da es sich lediglich um einen Überführungsflug nach der Reparatur des Risses zurück nach Taiwan gehandelt hätte. Sobald die 737 wieder an ihrem Heimatflughafen in Taipeh – dem Sitz der China Airlines – ist, wird sie für einige Tage untersucht werden, bevor sie wieder Passagierflüge durchführen kann.

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