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02.09.2007
Autor hb

Interkulturelle Anforderungen im Cockpit (Teil 2)

Fortsetzung von Teil 1

Andere Länder - andere Sitten

Berücksichtigt werden muss deshalb hier, dass andere Kulturen von anderen Menschenbildern ausgehen können und deshalb auch zu anderen Vorstellungen über eine menschengerechte Arbeitsgestaltung - mit ihren Wirkungen auf die Arbeitssicherheit / Flugsicherheit - kommen können.

In einem Flugzeug und seinem Betrieb kann das einen besonderen Ausdruck finden. In der Regel sind davon betroffen:
1. Besatzung im Cockpit ( Pilot + Co-Pilot ),
2. Gesamt - Crew des Flugzeuges,
3. Flug - Passagiere (vor allem in Störfallsituationen).

Unterschiedliche Einflüsse

Die Qualität der interkulturellen Zusammenarbeit im Cockpit wird dabei vor allem bestimmt durch:
  • Niveau der Technik ( z.B. Automatisierungsgrad),
  • Allgemeine Handlungskompetenz der Cockpit - Besatzung,
  • Kommunikationsniveau ( als wesentlicher Bestandteil der Handlungskompetenz ),
  • ‚Leit’- qualität der Bodenstationen und
  • ergonomisches Niveau der Schnittstellengestaltung Mensch - Technik

Die wesentlichsten Anforderungen für die ergonomische Schnittstellengestaltung Mensch -Technik (weitestgehend in der Projektierungsphase von Flugzeugen zu berücksichtigen) werden nachfolgend genannt:


Wie können unterschiedliche Kulturen zum Problem werden?

Wie in fast allen solchen technisch unterstützten Systemen müssen Piloten im Cockpit gleichzeitig fachlich handeln und sozial agieren.
Beide Handlungsformen bedingen sich gegenseitig und erfordern häufig soziale Abstimmungen. Oft kommen die Interaktionspartner im Cockpit aus unterschiedlichen Nationalkulturen. Trotz international gültiger Regeln kann dabei die soziale Interaktion in erheblichem Maße durch die impliziten Regeln der jeweiligen Nationalkultur mitbestimmt werden. Durch fehlerhafte semiotische (Zeichen + Symbole) Gestaltung bei vorliegenden ‚Benutzerinformationen’ kann dann noch das Ursachenpotenzial für mögliche Fehlentscheidungen bzw. -handlungen erhöht werden.
Aus dieser Sicht hängt also die Handlungskompetenz der Interaktionspartner vor allem sehr stark von ihrer fachlichen Qualifikation und ihrer Kommunikationskompetenz ab.
Zur fachlichen Qualifikation der Piloten und ihrem möglichen Einfluss auf die Flugsicherheit hat sich der Autor bereits in seinem Artikel "Pilotentätigkeit im Umbruch - mehr Sicherheit durch verbesserte Qualifikation" geäußert.

Unterschiede bei den Kulturen

Bezüglich der interkulturellen Zusammenarbeit sind nach Hofstede (2001) vor allem folgende kulturelle Wertdimensionen von Bedeutung...
Teil 3 des Artikels

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