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05.07.2007
Autor cs

Wird 2007 ein gutes Jahr für die Flugsicherheit?

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2007 kam es zu 16 tödlichen Unfällen in der kommerziellen Luftfahrt. 2006 gab es zur selben Zeit ebenfalls 16 tödliche Unfälle. Verglichen mit 2006 ereigneten sich 2007 aber deutlich mehr große Unfälle. Besonders zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang der Absturz einer Boeing 737 der Adam Air mit 102 Toten und der Absturz einer Boeing 737 der Kenya Airways mit 114 Toten.

Unterschiedliche Auffassungen

Trotz dieser Zahlen hat das amerikanische Magazin „Flight International“ 2007 bereits jetzt als vielversprechend sicher gepriesen und mit dem überaus sicheren Jahr 1984 verglichen, indem es insgesamt nur zu 2 Toten in der kommerziellen Luftfahrt kam. Für eine solche Parallele kann das Jahr 2007 mit über 300 Toten in den ersten sechs Monaten aber sicher nicht herhalten.


2005 und 2006 als traurige Höhepunkte

In den Jahren 2005 bzw. 2006 ereigneten sich 35 bzw. 27 tödliche Unfälle mit 1059 bz. 888 Toten in der Luftfahrt. Verglichen mit den beiden vorangegangenen Jahren 2003 und 2004, in denen es jeweils ca. 500 Tote im weltweiten Flugverkehr gab, handelt es sich bei 2005 und 2006 sicher um traurige Höhepunkte der Unfall-Statistiken. Daher ist es für 2007 auch kein wirklich gutes Omen nach 6 Monaten gleichauf mit 2006 zu liegen.

Sommer steht noch bevor

Wie sich das Jahr aber endgültig sicherheitstechnisch entwickelt, bleibt aber noch abzuwarten. Eine große Nagelprobe – der Sommerreiseverkehr – steht nämlich noch bevor. Und wenn man sich an den „Unglückssommer“ von 2005 erinnert, in dem alleine in den drei Monaten Juli, August, September 568 Menschen ihr Leben in der kommerziellen Luftfahrt verloren, weiß man, dass diese Periode nicht zu unterschätzen ist.

Kein Grund zur Schwarzmalerei

Trotz dieser Zahlen ist Schwarzmalerei aber auch fehl am Platz, denn der eben zitierte Unglückssommer leitete Vieles von dem was wir heute sehen erst ein. Das vermehrte Interesse der Behörden und auch der Europäischen Kommision für Flugsicherheit oder Initiativen für eine einheitliche Sicherheits-Behörde in Afrika sind hier nur stellvertretend zu nennen. Es bleibt also abzuwarten, was auch die letzte Ergänzung der Schwarzen Liste der EU und die vielen anderen Maßnahmen für eine Wirkung auf die Unfall-Statistik des Jahres 2007 haben. Trotz allem Vertrauen in den Staat sollte man aber nicht sämtliche Verantwortung abgeben, sondern auch selbst für seine Sicherheit sorgen. Ein erster Schritt kann bei einer unbekannten Airline sicher die Beantwortung der Frage „Wem vertraue ich mit dieser Fluglinie mein Leben an?“ sein. Bei dieser Aufgabe unterstützt Sie Aerosecure gerne und tatkräftig.

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